RÖNTGENdiffraktion

Die Röntgenstrahlung wurde 1895 von dem deutschen Physiker W.C. Röntgen entdeckt und nach ihm benannt. Es handelt sich um elektromagnetische Strahlung mit deutlich kleinerer Wellenlänge als sichtbares Licht und damit deutlich höherer Energie. Mit hilfe der kleinen Wellenlänge dieser "weichen" Röntganstrahlung lassen sich in kristallinen Werkstoffen die atomaren Gitterabstände in Tiefen von 1-30µm von der Oberfläche messen. Unter Annahme eines ebenen Spannungszustandes, lassen sich über die Änderung der Gitterabstände Eigenspannungen absolut messen, ohne Zuhilfenahme einer spannungsfreien Probe.