ESPI Bohrlochmethode

Die Bohrlochmethode misst Eigenspannungen indem man in ein Bauteil ein kleines Loch an der zu untersuchenden Stelle einbringt. Das Entfernen der Eigenspannungen in diesem Volumen erzwingt eine Umverteilung der verbleibenden Eigenspannungen, was dazu führt, dass sich die Oberfläche um das Loch herum verzerrt. Diese Oberflächenverzerrungen sind meist nur Bruchteile eines Mikrometers, können aber optisch mit ESPI aufgelöst werden. Die Charakteristik des Verzerrungsfelds erlaubt dann die Berechnung der im Bauteil vor dem Bohren vorhandenen Spannungen.